Sep 29 2008

FAZ attackiert die Bundeskanzlerin als Krisengewinnlerin

Angela Merkel

Angela Merkel

Foto: Lichtblick/Achim Melde
© Deutscher Bundestag

FAZ attackiert die Bundeskanzlerin als Krisengewinnlerin

Presse muss kritisch sein, kein Zweifel. Hetze ist keine Kritik. Hetze setzt sich nicht mit einem Thema auseinander, sie schäumt nur unsachlich daher.

Die FAZ diffamiert die Bundeskanzlerin als “Krisengewinnlerin”. In einem Kommentar von Rainer Hank (Die Krisengewinnlerin) wird Angela Merkel als prinzipienlos und opportunistisch gebrandmarkt. Prinzipien kenne Angela Merkel nur, wenn sie ihr nützten. Sollte sich die Stimmung ändern, nehme sie sich neue Prinzipien.

Ohne jedes Sachargument, Worthülsen um sich werfend, attackiert Rainer Hank die Bundeskanzlerin und versteigt sich gar zu der Behauptung, sie scheue noch nicht einmal davor zurück, die Wirklichkeit zu verzerren.

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Sep 28 2008

Beckstein und Huber: auch in der Niederlage peinliche Figuren

Günther Beckstein Erwin Huber

Beckstein              Huber

© CSU

Beckstein und Huber: auch in der Niederlage peinliche Figuren

Beckstein kann es nicht lassen: “Ich stehe für eine Koalitionsregierung zur Verfügung.” Nach einem dramatischen Absturz um mehr als 17 Prozent will er auch zukünftig regieren.

Trotz des schlechtesten Ergebnisses für die CSU seit 1954 mit 43,4 Prozent der Wählerstimmen klammert er sich an sein Amt, das er nicht etwa aus eigener Kraft errungen hat, das ihm vielmehr zuvor von einer Landrätin freigekämpft worden war.

CSU-Chef Huber, der das Erbe von Franz Josef Strauß mitverspielt hat, flieht in die Weite: “Eine Fülle von Einflüssen, die sich über fünf Jahre erstrecken” sind aus seiner Sicht ursächlich für das Wahldesaster, von dem er behauptet, dass es “mit Sicherheit nicht das Ergebnis von wenigen Monaten des Wahlkampfes oder von einem Jahr” ist. Verantwortungsübernahme? Fehlanzeige!

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Sep 27 2008

Fernseh-Debatte Barack Obama gegen John McCain ohne Sieger

Barack Obama John McCain

Barack Obama - John McCain

creative commons

Um 3:00 Uhr heute morgen begann die erste Fernseh-Debatte zwischen den Kandidaten für die amerikanische Präsidentschaft Barack Obama und John McCain. 95 Minuten stritten die Kandidaten über Außenpolitik und die globale Finanzkrise.

Bei einer CNN Umfrage hatten 59 Prozent der Zuschauer vor der Debatte angegeben, sie würden Barack Obama als Sieger erwarten, nur 34 Prozent gingen davon aus, dass John McCain obsiegen würde. Nach der Auseinandersetzung kann jedoch ein Gewinner kaum festgestellt werden, gehört man nicht zu einem Lager der beiden Kandidaten.

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Aug 07 2008

Eine grenzenlose Sauerei: Müll im Meer

Meer mit Turm

Meer mit Turm

Foto: fuzzy:face
creative commons

Seit Jahrtausenden werfen Menschen Dreck ins Meer. Früher waren die Mengen überschaubar, der Dreck bestand aus biologisch abbaubaren Substanzen.

Heute schwimmen unvorstellbare Mengen Müll im Meer. Kunststoffe lösen sich nicht einfach in ihre Bestandteile auf, manche Plastikkomponenten brauchen bis zu 450 Jahre für eine Zersetzung. Über Mikroorganismen gelangen sie in die Nahrungskette.

Ölfirmen verschmutzen die Meere im katastrophalen Ausmaß beim alltäglichen Betrieb ihrer Ölplattformen. “Diese schleichende Ölverseuchung, die von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen und von der Politik hingenommen wird, schädigt die Meeresumwelt so stark wie ein großes Tankerunglück”, berichtet Greenpeace.

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Aug 04 2008

Ver.di-Chef Frank Bsirske will jetzt bezahlen - Pressestimmen

Frank Bsirske, ver.di

Frank Bsirske, ver.di

Foto: Wolfgang Meinhart
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Während seine Mitglieder für mehr Lohn streikten jettete Frank Bsirske zusammen mit seiner Ehefrau Erster Klasse und gratis nach Los Angeles. Nun hat Bsirske “das Büro des Aufsichtsrats gebeten, mir die Kosten des Flugs vollständig in Rechnung zu stellen.”

Seine Begründung gegenüber der “Bild”-Zeitung: “Ich habe allerdings die Brisanz, die dieser Flug in der öffentlichen Wahrnehmung ausgelöst hat, unterschätzt. Das war falsch.”

Es war also nicht falsch, dass er sich zeitgleich mit dem Streik von der Lufthansa hat Flüge schenken lassen. Falsch ist auch nicht, dass Aufsichtsräte, deren Aufgabe es ist die Geschäftsführung zu überwachen, Freiflüge geschenkt bekommen. Falsch war nur seine Einschätzung “der öffentlichen Wahrnehmung”.

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