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	<description>Politik und kritische Vernunft</description>
	<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 23:07:37 +0000</pubDate>
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		<title>FAZ attackiert die Bundeskanzlerin als Krisengewinnlerin</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 04:17:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hartmut Dresia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[






Angela Merkel



Foto: Lichtblick/Achim Melde


© Deutscher Bundestag



FAZ attackiert die Bundeskanzlerin als Krisengewinnlerin
Presse muss kritisch sein, kein Zweifel. Hetze ist keine Kritik. Hetze setzt sich nicht mit einem Thema auseinander, sie schäumt nur unsachlich daher.
Die FAZ diffamiert die Bundeskanzlerin als &#8220;Krisengewinnlerin&#8221;. In einem Kommentar von Rainer Hank (Die Krisengewinnlerin) wird Angela Merkel als prinzipienlos und opportunistisch gebrandmarkt. [...]]]></description>
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<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://www.breisen.de/wp-content/uploads/2008/09/180_angela_merkel_2124913.jpg) repeat-x;"><img title="Angela Merkel" src="http://www.breisen.de/0.gif" border="0" alt="Angela Merkel" width="180" height="220" align="left" /></td>
</tr>
<tr>
<td>
<h4 style="margin-top: 2px; margin-bottom: 1px; font-size:10px;">Angela Merkel</h4>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="color: #67808d; font-size:10px;">Foto: Lichtblick/Achim Melde</td>
</tr>
<tr>
<td style="color: #67808d; font-size:10px;">© Deutscher Bundestag</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>FAZ attackiert die Bundeskanzlerin als Krisengewinnlerin</h3>
<p><strong>Presse muss kritisch sein, kein Zweifel. Hetze ist keine Kritik. Hetze setzt sich nicht mit einem Thema auseinander, sie schäumt nur unsachlich daher.</strong></p>
<p>Die FAZ diffamiert die Bundeskanzlerin als &#8220;Krisengewinnlerin&#8221;. In einem Kommentar von Rainer Hank (<a style="color:blue;" title="FAZ" href="http://www.faz.net/s/RubAB001F8C99BB43319228DCC26EF52B47/Doc~EA21D99B8035342EC8525199F947F3B48~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Die Krisengewinnlerin</a>) wird Angela Merkel als prinzipienlos und opportunistisch gebrandmarkt. Prinzipien kenne Angela Merkel nur, wenn sie ihr nützten. Sollte sich die Stimmung ändern, nehme sie sich neue Prinzipien.</p>
<p>Ohne jedes Sachargument, Worthülsen um sich werfend, attackiert Rainer Hank die Bundeskanzlerin und versteigt sich gar zu der Behauptung, sie scheue noch nicht einmal davor zurück, die Wirklichkeit zu verzerren.</p>
<p><span id="more-81"></span><strong>Polemisch, verdreht, verzerrt und immer an der Sache vorbei</strong></p>
<p>&#8220;<em>Seit die Wall-Street-Fashion out ist, trägt Frau Merkel wieder Staatskleidung. Der Beifall ist ihr sicher.</em>&#8221;</p>
<p>Die Unterstellung, Angela Merkel habe &#8220;Wall-Street-Fashion&#8221; getragen, kann nicht belegt werden. Was denn, wenn nicht Staatskleidung, soll eine Bundeskanzlerin tragen, die auf das Grundgesetz vereidigt ist? Dass sie gemäß ihrem Amtseid die Interessen des deutschen Volkes wahrnimmt, kann ihr im Ernst nicht als beifallerheischend missdeutet werden.</p>
<p>&#8220;<em>Der Markt müsse gestaltet werden, rief sie den Arbeitern zu: &#8216;Das VW-Gesetz ist ein solches Element.&#8217; Bravo!</em>&#8221;</p>
<p>Erstaunlich. Das VW-Gesetz trat am 21. Juli 1960 in Kraft, als die Volkswagenwerk GmbH privatisiert und in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde. Zu dieser Zeit war Ludwig Erhard Bundesminister für Wirtschaft. Erhard gilt als &#8220;Vater der Sozialen Marktwirtschaft&#8221;.</p>
<p>Der ironische Bravo-Ruf an dieser Stelle ist gänzlich verfehlt. Selbstverständlich muss der Markt gestaltet werden, das ist eine klassische Aufgabe der Rechtsordnung, der sich ein verantwortlicher Staat nicht versagen kann und darf.</p>
<p>&#8220;<em>Bloß einen Rat hätten wir noch an die Kanzlerin: Sie soll aufhören, ihr neues Gestaltungsprogramm &#8216;Soziale Marktwirtschaft&#8217; zu nennen. Damit hat das alles nichts mehr zu tun. Auch den Hinweis auf Ludwig Erhard kann sie sich schenken. Schwer wird ihr das nicht fallen - war ohnehin nur so eine Mode des Leipziger CDU-Parteitags von 2003.</em>&#8221;</p>
<p>Schwer fassbar. Viele, die da meinen sie seien Verteidiger der Sozialen Marktwirtschaft, offenbaren tatsächlich ein profundes Unverständnis für das, was Soziale Marktwirtschaft ist und sein will. Der Begriff Soziale Marktwirtschaft wurde 1947 von Alfred Müller-Armack, Wirtschaftswissenschaftler und späterer Staatssekretär Ludwig Erhards, in seinem Buch Wirtschaftslenkung und Marktwirtschaft erstmals schriftlich erwähnt: &#8220;Wir sprechen von &#8216;Sozialer Marktwirtschaft&#8217;, um diese dritte wirtschaftspolitische Form zu kennzeichnen. Es bedeutet dies, dass uns die Marktwirtschaft notwendig als das tragende Gerüst der künftigen Wirtschaftsordnung erscheint, nur dass dies eben keine sich selbst überlassene liberale Marktwirtschaft, sondern eine bewusst gesteuerte, und zwar sozial gesteuerte Marktwirtschaft sein soll.&#8221;</p>
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		<title>Beckstein und Huber: auch in der Niederlage peinliche Figuren</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 21:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hartmut Dresia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik aktuell]]></category>

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Beckstein&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;Huber



© CSU



Beckstein und Huber: auch in der Niederlage peinliche Figuren
Beckstein kann es nicht lassen: &#8220;Ich stehe für eine Koalitionsregierung zur Verfügung.&#8221; Nach einem dramatischen Absturz um mehr als 17 Prozent will er auch zukünftig regieren.
Trotz des schlechtesten Ergebnisses für die CSU seit 1954 mit 43,4 Prozent der Wählerstimmen klammert er sich an sein Amt, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="float: left; margin-right: 10px; margin-top: 4px; margin-bottom: 5px" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td><img src="http://www.breisen.de/wp-content/uploads/2008/09/90_131_guenther_beckstein.jpg" alt="Günther Beckstein" title="Günther Beckstein" align="left" border="0" /></td>
<td style="background: url(http://www.breisen.de/wp-content/uploads/2008/09/90_134_erwin_huber.jpg) repeat-x;"><img src="http://www.breisen.de/0.gif" width="90" height="1" alt="Erwin Huber" title="Erwin Huber" align="left" border="0" /></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2">
<h4 style="margin-top: 2px; margin-bottom: 1px; font-size:10px;">Beckstein&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Huber</h4>
</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" style="color: #67808d; font-size:10px;">© CSU
</td>
</tr>
</table>
<h3>Beckstein und Huber: auch in der Niederlage peinliche Figuren</h3>
<p><strong>Beckstein kann es nicht lassen: &#8220;Ich stehe für eine Koalitionsregierung zur Verfügung.&#8221; Nach einem dramatischen Absturz um mehr als 17 Prozent will er auch zukünftig regieren.</strong></p>
<p>Trotz des schlechtesten Ergebnisses für die CSU seit 1954 mit 43,4 Prozent der Wählerstimmen klammert er sich an sein Amt, das er nicht etwa aus eigener Kraft errungen hat, das ihm vielmehr zuvor von einer Landrätin freigekämpft worden war.</p>
<p>CSU-Chef Huber, der das Erbe von Franz Josef Strauß mitverspielt hat, flieht in die Weite: &#8220;Eine Fülle von Einflüssen, die sich über fünf Jahre erstrecken&#8221; sind aus seiner Sicht ursächlich für das Wahldesaster, von dem er behauptet, dass es &#8220;mit Sicherheit nicht das Ergebnis von wenigen Monaten des Wahlkampfes oder von einem Jahr&#8221; ist. Verantwortungsübernahme? Fehlanzeige!</p>
<p><span id="more-78"></span><strong>Wie ruiniert man das Prestige einer Partei?</strong></p>
<p>Die CSU hat in den letzten Jahrzehnten immer auch von ihrem Prestige gelebt. Stoiber hatte begonnen dieses Prestige zu gefährden, als er sich als unfähig erwies zwischen einem Ministeramt in Berlin und dem Amt als bayerischer Ministerpräsident zu wählen. Doch Beckstein und Huber haben das Prestige der CSU schon durch die Art und Weise ihrer Ämterübernahme ruiniert. Nicht aus eigener Kraft, nicht durch offene Diskussion sind sie Ministerpräsident und Parteivorsitzender geworden, stattdessen beschränkten sie sich auf Nutznießerschaft von Situationen, die andere herbeigeführt hatten.</p>
<p><iframe src="http://www.dcic.breisen.de/211_dcic_breisen_middle_01_energie.html" style="width:515px;height:104px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p><strong>Offene Diskussion und klare Konsequenzen</strong></p>
<p>Die Wähler billigen das Vorgehen von Beckstein und Huber nicht. Politiker ohne eigene Autorität können keine Mehrheiten erringen. Die Versuche, dennoch breite Zustimmung auf Kosten der CDU zu erheischen, Pendlerpauschale sei hier das Stichwort, waren durchsichtig und erfolglos.</p>
<p>Die CSU braucht jetzt einen Parteitag, der die selbst geschaffenen Probleme der vergangenen 5 Jahre aufarbeitet. Beckstein, Huber und auch Stoiber müssen sich einer offenen Diskussion mit klaren Konsequenzen stellen. Eine Weiterführung der Ämter durch Beckstein und Huber scheidet aus, wenn die CSU auch in der Zukunft bestimmende Kraft in Bayern bleiben will.</p>
<p><strong>Die CDU sollte gewarnt sein</strong></p>
<p>&#8220;Moderner werden, jünger wirken und liberaler auftreten&#8221; reicht nicht aus, wenn die CDU bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr der 30-Prozent-Falle entgehen will. Sie muss zurückschauen, wenn sie nach vorne blicken will. Im Ahlener Programm der CDU der britischen Zone vom 3. Februar 1947 finden sich Leitsätze: &#8220;Die Wirtschaft hat der Entfaltung der schaffenden Kräfte des Menschen und der Gemeinschaft zu dienen. Ausgangspunkt aller Wirtschaft ist die Anerkennung der Persönlichkeit. Freiheit der Person auf wirtschaftlichem und Freiheit auf politischem Gebiet hängen eng zusammen. Die Gestaltung und Führung der Wirtschaft darf dem Einzelnen nicht die Freiheit seiner Person nehmen.&#8221;</p>
<p>Wenn die CDU Volkspartei sein will - eine unabdingbare Voraussetzung, um Wahlergebnisse von 40 Prozent und mehr zu erreichen - kann sie sich nicht einem unreflektierten Marktradikalismus hingeben, einer Rolle, die durch die FDP zudem hinreichend besetzt ist. Die CDU muss verdeutlichen, dass sie auf Ausgleich angelegt ist - und auf Kompromisse. Wertschöpfung und Verteilung der Werte, Freiheitsrechte und Sozialstaatsprinzip, Marktgeschehen und Wettbewerbsregeln sind immer gleichermaßen zu diskutieren und in konkrete Politik umzusetzen.</p>
<p><iframe src="http://www.dcic.breisen.de/221_dcic_breisen_footer_01_telecom.html" style="width:515px;height:330px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Fernseh-Debatte Barack Obama gegen John McCain ohne Sieger</title>
		<link>http://www.breisen.de/2008/fernseh-debatte-barack-obama-gegen-john-mccain-ohne-sieger/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 04:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hartmut Dresia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[






Barack Obama - John McCain



creative commons



Um 3:00 Uhr heute morgen begann die erste Fernseh-Debatte zwischen den Kandidaten für die amerikanische Präsidentschaft Barack Obama und John McCain. 95 Minuten stritten die Kandidaten über Außenpolitik und die globale Finanzkrise.
Bei einer CNN Umfrage hatten 59 Prozent der Zuschauer vor der Debatte angegeben, sie würden Barack Obama als Sieger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="float: left; margin-right: 10px; margin-top: 4px; margin-bottom: 5px" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td><img src="http://www.breisen.de/wp-content/uploads/2008/09/90_120_barack_obama.jpg" alt="Barack Obama" title="Barack Obama" align="left" border="0" /></td>
<td style="background: url(http://www.breisen.de/wp-content/uploads/2008/09/90_134_john_mccain.jpg) repeat-x;"><img src="http://www.breisen.de/0.gif" width="90" height="1" alt="John McCain" title="John McCain" align="left" border="0" /></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2">
<h4 style="margin-top: 2px; margin-bottom: 1px; font-size:10px;">Barack Obama - John McCain</h4>
</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" style="color: #67808d; font-size:10px;"><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.de" style="color: #67808d; font-size:10px;" target="_blank" title="creativecommons">creative commons</a>
</td>
</tr>
</table>
<p>Um 3:00 Uhr heute morgen begann die erste Fernseh-Debatte zwischen den Kandidaten für die amerikanische Präsidentschaft Barack Obama und John McCain. 95 Minuten stritten die Kandidaten über Außenpolitik und die globale Finanzkrise.</p>
<p>Bei einer CNN Umfrage hatten 59 Prozent der Zuschauer vor der Debatte angegeben, sie würden Barack Obama als Sieger erwarten, nur 34 Prozent gingen davon aus, dass John McCain obsiegen würde. Nach der Auseinandersetzung kann jedoch ein Gewinner kaum festgestellt werden, gehört man nicht zu einem Lager der beiden Kandidaten.</p>
<p><span id="more-75"></span><strong>Was Senator Obama nicht zu verstehen scheint</strong> </p>
<p>Wie ein roter Faden zog sich die Wendung durch die Debattenbeiträge John McCains, &#8220;was Senator Obama nicht zu verstehen scheint&#8221;, immer wieder, ohne Aggression, nahezu besorgt vorgetragen.</p>
<p><iframe src="http://www.dcic.breisen.de/211_dcic_breisen_middle_01_energie.html" style="width:515px;height:104px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>McCain trat als Angreifer auf, der sich zugleich als erfahrener und erprobter Staatsmann darstellte. Er lächelte milde während der Beiträge seines Gegners.</p>
<p>Das 700-Milliarden-Dollar-Programm zur Milderung der Finanzkrise bezeichnete er als Ende des Beginns einer Krise. Er wolle gegen die Resignation angehen, forderte Verantwortlichkeit ein, gestand zu, dass man einen falschen Weg gegangen sei. </p>
<p>&#8220;Die Regierung hat uns geändert, nicht wir die Regierung&#8221;, kommentierte er die Wirkung von 8 Jahren Präsidentschaft George Bushs auf die Republikaner. Nun müsse neues Vertrauen in die amerikanischen Arbeiter und die Zukunft der USA geschaffen werden. Das System sei zu reinigen, die USA hätten jetzt schon die zweithöchsten Unternehmenssteuern in der Welt, jedwede Steuererhöhung sei deshalb abzulehnen, Ausgabenkontrolle wäre vielmehr erforderlich.</p>
<p>Barack Obama wirkte anfänglich nervös, nicht souverän. Zwei Kriege und die größte Finanzkrise in der Geschichte seien das Ergebnis von 8 Jahren Präsidentschaft Bushs.</p>
<p>McCain habe Bush in 90 Prozent der Fälle unterstützt. Die Krise bezeichnete er als das Ergebnis einer ökonomischen Ideologie der Republikaner, deren Wirtschafts-Philosophie wäre einfach falsch.</p>
<p>Obama forderte Energieunabhängigkeit und Gesundheitsfürsorge für alle Amerikaner.</p>
<p>Er sei Gegner des Irak-Krieges gewesen. Dieser Krieg hätte 600 Milliarden Dollar und tausende Tote gekostet. Derweil habe man verabsäumt, die Mittel gegen die Verantwortlichen für den 11. September einzusetzen.</p>
<p><strong>Hausmannskost an der Grenze zur Langeweile</strong></p>
<p>Die erste Fernseh-Debatte zwischen den Kandidaten für die amerikanische Präsidentschaft Barack Obama und John McCain hat stattgefunden. Die Erwartungen waren hoch. Hätte man aber nicht gewusst, dass hier die beiden Bewerber um das höchste Amt der USA agierten, es hätte sich sehr bald Langeweile eingestellt. Interessante Argumente, überraschende Wendungen oder Fehltritte waren nicht zu verzeichnen. Gut präpariertes business as usal, Hausmannskost, wurde dem Zuschauer geboten.</p>
<p>Die Form derartiger Fernsehdebatten bleibt fragwürdig. Brauchen Kandidaten für das Amt des amerikanischen Präsidenten wirklich einen Moderator, wenn sie miteinander debattieren? Muss sich der Austausch auf sattsam Bekanntes und Gehörtes beschränken? Obama und McCain sind einen Mittelweg gegangen, verhalten und risikoscheu.</p>
<p><iframe src="http://www.dcic.breisen.de/221_dcic_breisen_footer_01_telecom.html" style="width:515px;height:330px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine grenzenlose Sauerei: Müll im Meer</title>
		<link>http://www.breisen.de/2008/eine-grenzenlose-sauerei-muell-im-meer/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 11:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hartmut Dresia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[Müll im Meer]]></category>

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		<description><![CDATA[





Meer mit Turm



Foto: fuzzy:face


creative commons



Seit Jahrtausenden werfen Menschen Dreck ins Meer. Früher waren die Mengen überschaubar, der Dreck bestand aus biologisch abbaubaren Substanzen.
Heute schwimmen unvorstellbare Mengen Müll im Meer. Kunststoffe lösen sich nicht einfach in ihre Bestandteile auf, manche Plastikkomponenten brauchen bis zu 450 Jahre für eine Zersetzung. Über Mikroorganismen gelangen sie in die Nahrungskette.
Ölfirmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="float: left; margin-right: 10px; margin-top: 4px; margin-bottom: 5px" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td><img src="http://www.breisen.de/wp-content/uploads/2008/08/180_meer_2158799769_3c8bed2b63_b.jpg" alt="Meer mit Turm" title="Meer mit Turm" align="left" border="0" /></td>
</tr>
<tr>
<td>
<h4 style="margin-top: 2px; margin-bottom: 1px; font-size:10px;">Meer mit Turm</h4>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="color: #67808d; font-size:10px;">Foto: fuzzy:face</td>
</tr>
<tr>
<td style="color: #67808d; font-size:10px;"><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.de" style="color: #67808d; font-size:10px;" target="_blank" title="creativecommons">creative commons</a>
</td>
</tr>
</table>
<p>Seit Jahrtausenden werfen Menschen Dreck ins Meer. Früher waren die Mengen überschaubar, der Dreck bestand aus biologisch abbaubaren Substanzen.</p>
<p>Heute schwimmen unvorstellbare Mengen Müll im Meer. Kunststoffe lösen sich nicht einfach in ihre Bestandteile auf, manche Plastikkomponenten brauchen bis zu 450 Jahre für eine Zersetzung. Über Mikroorganismen gelangen sie in die Nahrungskette.</p>
<p>Ölfirmen verschmutzen die Meere im katastrophalen Ausmaß beim alltäglichen Betrieb ihrer Ölplattformen. &#8220;Diese schleichende Ölverseuchung, die von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen und von der Politik hingenommen wird, schädigt die Meeresumwelt so stark wie ein großes Tankerunglück”, berichtet Greenpeace.</p>
<p><span id="more-72"></span></p>
<div style="margin: 5px 0px 15px 0px; padding: 0px 0px 0px 0px; border-bottom: 1px solid #EFEFEF;">
<p style="margin: 0px 0px 0px 0px; padding: 0px 0px 0px 0px;">06.08.2008 | 20:13 Uhr | <a style="color:blue;" href="http://www.presseportal.de/pm/66306/1242138/westfalen_blatt" target="_blank" title="ots">Bielefeld (ots)</a></p>
<h3 style="font-size: 13px; color: #c00;  margin: 0px 0px 5px 0;padding-bottom: 5px; text-transform: none; border-bottom: 1px solid #666; border-top: none;">Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Müll im Meer</h3>
<p>Es ist ein Skandal, der weitgehend unbekannt ist: Unvorstellbare Mengen Müll schwimmen im Meer. Müll, der von Schiffen geworfen wird, Abfälle, die von Flüssen mitgetragen oder an Küsten achtlos weggeschmissen werden. Genaue Zahlen kennt niemand. </p>
<p>Die amerikanische Akademie der Wissenschaften schätzt, dass jährlich mehr als 6,4 Millionen Tonnen Abfälle ins Meer gelangen. Dort werden die Kunststoffe durch Sonneneinstrahlung und Wellenbewegungen allmählich kleiner und kleiner gemahlen, bis nur noch eine Art Pulver übrig ist. Über Mikroorganismen gelangt es in die Nahrungskette. Fische, Seeotter, Vögel, Meeresschildkröten fressen den Müll aber auch direkt, weil sie ihn mit Nahrung verwechseln. Oft verenden die Tiere daran elendig, weil die Abfälle sie nicht sofort töten, sondern langsam vergiften oder zu Darmverschlüssen führen. Ein schleichender Tod. </p>
<p>225 Millionen Tonnen Plastik werden jedes Jahr weltweit aus Erdöl hergestellt. Das leicht formbare Material ist ideal für den Hausgebrauch. Robust, extrem haltbar und zudem billig. Und genau das ist das Problem: Obwohl der Ölpreis explodiert, hat sich Kunststoff kaum verteuert. Es lohnt sich nicht, sorgsam mit Kunststoff umzugehen. Die Folge: Die weltweite Recyclingrate liegt nur bei wenigen Prozent. </p>
<p>Aber was ist die Lösung des Problems? Umweltorganisationen wie Greenpeace oder WWF fordern schon seit langem härtere Strafen für Müllsünder und eine kostenfreie Abfallentsorgung an Land, damit Schiffsbesatzungen ihren Müll nicht über Bord kippen. Passiert ist bislang wenig. </p>
<p>Aber noch ist nichts verloren. Viele tausend Seemeilen von der deutschen Nordseeküste entfernt geschehen Dinge, die zuversichtlich stimmen. Die australische Regierung verkündete vor kurzem, dass sie Plastiktüten verbieten will. Im pazifischen Zwergenstaat Palau müssen Reisende, die mit einer Plastiktüte erwischt werden, einen Dollar Strafe zahlen. Noch rabiater gehen die Behörden auf der ehemaligen deutschen Kolonialinsel Sansibar vor: Wer dort Plastiktüten einführt oder verteilt, zahlt bis zu 1560 Euro Strafe. Ein Vorbild für Deutschland? Vielleicht. </p>
<p>Härtere Strafen sind das eine. Wichtiger als Gesetze sollte jedoch die Einsicht der Menschen sein. Wir sollten nicht auf Vorgaben der Politiker warten. Die Lösung des Müllproblems fängt bei uns selbst an. Jedes weggeworfene Kaugummipapier, jede Zigarette, jede Eisverpackung, die im Fluss, Wald oder im Autobahngraben landen, sind ein Müllskandal. Das müssen wir vorleben und unseren Kindern vermitteln. </p>
<p>Denn Müll im Meer ist schon längst kein abstraktes Problem mehr. Direkt vor der Haustür, an der Nordseeküste, sind die Folgen täglich zu sehen. Es ist an der Zeit, dass wir handeln. Es ist unsere Pflicht gegenüber künftigen Generationen, einen Planeten zu hinterlassen, der lebensfähig ist. Die Zeit der Entschuldigungen ist vorbei.</p>
<p style="margin-top:-20px;"><a style="margin-top:-20px; color:blue;" href="http://www.presseportal.de/pm/66306/1242138/westfalen_blatt"  title="ots" target="_blank"><br />
<strong>Quelle: ots</strong></a></p>
</div>
<p style="margin-top: 10px; margin-bottom: 1px; margin-left: 0px;"><img src="http://www.dcic.breisen.de/0.gif" style="margin-left: 0px; margin-right: 0px"  width="400" height="1" alt="dcic.breisen" title="dcic.breisen" align="left" border="0"  /></p>
<p><strong>Webhinweis:</strong></p>
<p><a style="color:blue;" href="http://www.greenpeace.de/themen/meere/kampagnen/sos_weltmeer/tour/artikel/muell_im_meer/" target="_blank" title="Greenpeace"><strong>Greenpeace - Müll im Meer</strong></a></p>
<p><iframe src="http://www.plantor.de/202_plantor_02_telecom.html" style="width:515px;height:330px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ver.di-Chef Frank Bsirske will jetzt bezahlen - Pressestimmen</title>
		<link>http://www.breisen.de/2008/verdi-chef-frank-bsirske-will-jetzt-bezahlen-pressestimmen/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 01:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hartmut Dresia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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Frank Bsirske, ver.di



Foto: Wolfgang Meinhart


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Während seine Mitglieder für mehr Lohn streikten jettete Frank Bsirske zusammen mit seiner Ehefrau Erster Klasse und gratis nach Los Angeles. Nun hat Bsirske &#8220;das Büro des Aufsichtsrats gebeten, mir die Kosten des Flugs vollständig in Rechnung zu stellen.&#8221;
Seine Begründung gegenüber der &#8220;Bild&#8221;-Zeitung: &#8220;Ich habe allerdings die Brisanz, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="float: left; margin-right: 10px; margin-top: 4px; margin-bottom: 5px" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td><img src="http://www.breisen.de/wp-content/uploads/2008/08/180_frank_bsirske.jpg" alt="Frank Bsirske, ver.di" title="Frank Bsirske, ver.di" align="left" border="0" /></td>
</tr>
<tr>
<td>
<h4 style="margin-top: 2px; margin-bottom: 1px; font-size:10px;">Frank Bsirske, ver.di</h4>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="color: #67808d; font-size:10px;">Foto: Wolfgang Meinhart</td>
</tr>
<tr>
<td style="color: #67808d; font-size:9px;"><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/GNU_Free_Documentation_License" style="color: #67808d; font-size:9px;" target="_blank" title="GNU Free Documentation license">GNU Free Documentation license</a>
</td>
</tr>
</table>
<p>Während seine Mitglieder für mehr Lohn streikten jettete Frank Bsirske zusammen mit seiner Ehefrau Erster Klasse und gratis nach Los Angeles. Nun hat Bsirske &#8220;das Büro des Aufsichtsrats gebeten, mir die Kosten des Flugs vollständig in Rechnung zu stellen.&#8221;</p>
<p>Seine Begründung gegenüber der &#8220;Bild&#8221;-Zeitung: &#8220;Ich habe allerdings die Brisanz, die dieser Flug in der öffentlichen Wahrnehmung ausgelöst hat, unterschätzt. Das war falsch.&#8221;</p>
<p>Es war also nicht falsch, dass er sich zeitgleich mit dem Streik von der Lufthansa hat Flüge schenken lassen. Falsch ist auch nicht, dass Aufsichtsräte, deren Aufgabe es ist die Geschäftsführung zu überwachen, Freiflüge geschenkt bekommen. Falsch war nur seine Einschätzung &#8220;der öffentlichen Wahrnehmung&#8221;.</p>
<p><span id="more-69"></span></p>
<h3 style="font-size: 15px; color: #003366;  margin: 0px 0px 10px 0;padding-bottom: 5px; text-transform: none; border-bottom: none; border-top: none;">Pressestimmen</h3>
<div style="margin: 5px 0px 15px 0px; padding: 0px 0px 0px 0px; border-bottom: 1px solid #EFEFEF;">
<p style="margin: 0px 0px 0px 0px; padding: 0px 0px 0px 0px;">03.08.2008 | 18:47 Uhr | <a style="color:blue;" href="http://www.presseportal.de/pm/62556/1239909/westdeutsche_zeitung" target="_blank" title="ots">Düsseldorf (ots)</a></p>
<h3 style="font-size: 13px; color: #c00;  margin: 0px 0px 5px 0;padding-bottom: 5px; text-transform: none; border-bottom: 1px solid #666; border-top: none;">Westdeutsche Zeitung: Bsirske</h3>
<p><em>Von Friedrich Roeingh</em></p>
<p>Müssen Gewerkschaftsführer bessere Menschen sein? Nein. Erstens, weil Menschen, die der Summe unserer Erwartungen in jedem Einzelfall entsprechen könnten, eine Utopie sind. Und zweitens, weil Gewerkschaftsvertreter knallharte Interessenpolitik vertreten müssen. Sie können dabei genauso übers Ziel hinausschießen wie Unternehmensvorstände, die im Auftrag der Anteilseigner die Kapitalrendite nach oben schrauben. </p>
<p>Diese Vorbemerkung zum Fall Bsirske ändert freilich nichts daran, dass der Verdi-Chef mit seinem Erste-Klasse-Freiflug in die Südsee eine Riesendummheit begangen hat, die ihn das kostet, was ein Arbeiterführer vor allem braucht: persönliche Glaubwürdigkeit. </p>
<p>Daran ändern auch die Relativierungen nichts, mit denen sein Umfeld die Affäre zur Boulevard-Klamotte herabstufen möchte: dass nicht einzusehen sei, wenn die Gewerkschafts-Mitglieder in Aufsichtsräten geringere Privilegien in Anspruch nähmen als ihre Kollegen von der Gesellschafter-Seite. Dass Bsirske die Reise schon geplant habe, als der Verdi-Streik bei der Lufthansa noch nicht terminiert gewesen sei. Oder dass Bsirske die Freiflüge als geldwerten Vorteil versteuere - was letztlich signalisieren soll, dass er nicht weniger für seinen 20.000 Euro teuren Südsee-Trip zahlt, als wir das in der Holzklasse tun würden. Letztlich weiß Bsirske aber längst am besten, dass ihm seine Instinktlosigkeit erster Klasse nachhängen wird.</p>
<p style="margin-top:-20px;"><a style="color:blue;" href="http://www.presseportal.de/pm/62556/1239909/westdeutsche_zeitung"  title="ots" target="_blank"><br />
<strong>Quelle: ots</strong></a></p>
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<div style="margin: 5px 0px 15px 0px; padding: 0px 0px 0px 0px; border-bottom: 1px solid #EFEFEF;">
<p style="margin: 0px 0px 0px 0px; padding: 0px 0px 0px 0px;">03.08.2008 | 15:53 Uhr | <a style="color:blue;" href="http://www.presseportal.de/pm/70111/1239877/koelnische_rundschau" target="_blank" title="ots">Köln (ots)</a></p>
<h3 style="font-size: 13px; color: #c00;  margin: 0px 0px 5px 0;padding-bottom: 5px; text-transform: none; border-bottom: 1px solid #666; border-top: none;">Kölnische Rundschau: Tollpatschig</h3>
<p><em>Von MARKUS GRABITZ</em></p>
<p>Verdi-Chef Frank Bsirske hat sich wegen seiner Urlaubsreise in die Südsee viel Ärger eingehandelt. Die derzeitige Aufregung um das Urlaubsverhalten des Gewerkschafters geht aber am Kern des Problems vorbei.</p>
<p>Man muss ihn nämlich in drei Punkten in Schutz nehmen: Dass ein Gewerkschaftschef im Aufsichtsrat des Konzerns sitzt, ist nicht anstößig. Im Gegenteil: Unternehmensmitbestimmung durch Arbeitnehmer ist ein Pluspunkt der bundesdeutschen Wirtschaftsordnung. Gewerkschafter sitzen nun einmal in allen großen Konzernen in den Kontrollgremien, und das ist auch gut so.</p>
<p>Zum zweiten steht Aufsichtsräten eine Vergütung zu. Und wenn dazu bei der Lufthansa auch Freiflüge gehören, dann dürfen sie grundsätzlich selbstverständlich auch von den Vertretern der Arbeitnehmerseite genutzt werden.</p>
<p>Drittens war es richtig, dass Bsirske während des Tarifkonflikts bei der Lufthansa abgetaucht ist: In der eskalierenden Tarifauseinandersetzung befand sich der Gewerkschafter in einem klassischen Interessenkonflikt. Hier Bsirske, der stellvertretende Vorsitzende des Lufthansa-Aufsichtsrats, da Bsirske, der Chef der streikenden Gewerkschaft Verdi. Im Übrigen ist es auch allein seine Sache, wo er Urlaub macht.</p>
<p>Nur, und hier liegt ein echtes Problem: Bsirske hat sich angreifbar gemacht, weil er sich politisch so unsensibel und tollpatschig verhalten hat. Mitten im tobenden Tarifkonflikt hätte er seinen Flug in den Urlaub über eine andere Airline buchen sollen, nein müssen. Dann hätte er ungestört von allen Turbulenzen in der Heimat den Urlaub in der Südsee genießen können.</p>
<p>Entweder war er so naiv zu glauben, dass der Lufthansa-Trip des Gewerkschaftschefs daheim nicht bekannt würde. Oder, falls er das einkalkuliert hat: Wie weltfremd muss man eigentlich sein, wenn man meint, dass diese Tatsache nach all den Flugaffären der Vergangenheit daheim nicht für Ärger sorgt? Eine schwere Fehleinschätzung.</p>
<p style="margin-top:-20px;"><a style="color:blue;" href="http://www.presseportal.de/pm/70111/1239877/koelnische_rundschau"  title="ots" target="_blank"><br />
<strong>Quelle: ots</strong></a></p>
</div>
<div style="margin: 5px 0px 15px 0px; padding: 0px 0px 0px 0px; border-bottom: 1px solid #EFEFEF;">
<p style="margin: 0px 0px 0px 0px; padding: 0px 0px 0px 0px;">01.08.2008 | 20:27 Uhr | <a style="color:blue;" href="http://www.presseportal.de/pm/30621/1239507/rheinische_post" target="_blank" title="ots">Düsseldorf (ots)</a></p>
<h3 style="font-size: 13px; color: #c00;  margin: 0px 0px 5px 0;padding-bottom: 5px; text-transform: none; border-bottom: 1px solid #666; border-top: none;">Rheinische Post: Bsirske fliegt</h3>
<p><em>Von THOMAS REISENER</em></p>
<p>Was Verdi-Chef Frank Bsirske sich da erlaubt, ist an Unverschämtheit kaum zu überbieten. Unverschämt der Lufthansa gegenüber, aber unverschämt auch gegenüber den eigenen Gewerkschaftsmitgliedern: Da treibt Deutschlands mächtigster Gewerkschaftsboss sein Fußvolk am Boden in einen spektakulären Arbeitskampf gegen die Lufthansa. Anstatt seinen Mannen beizustehen, fliegt er dann aber selbst samt Frau fünf Wochen in die Südsee. Erster Klasse. Mit der Lufthansa, von der er sich auch noch die Tickets schenken lässt. </p>
<p>Als Aufsichtsratsmitglied stehen Bsirske solche Freiflüge zu. Aber muss er sie deshalb auch annehmen? Zu einem Zeitpunkt, zu dem seine Gewerkschaft der Lufthansa mit einem tagelangen Streik ohnehin schon 50 Millionen Euro Schaden zufügt? Und wie wirkt diese Streikbrecherei auf die Gewerkschafts-Genossen? </p>
<p>Der Interessenkonflikt, in dem Bsirske als Streik-Führer und gleichzeitiger Lufthansa-Aufsichtsrat stand, war auch ohne diesen Skandal schon schwer zu ertragen. Aber mit seinem Freiflug hat Bsirske seiner unglücklichen Doppelrolle die Krone aufgesetzt. Ein nach dem Streik ehrlich gekauftes Air-France-Ticket hätte ihn vor dieser Bauchlandung bewahrt.</p>
<p style="margin-top:-20px;"><a style="color:blue;" href="http://www.presseportal.de/pm/30621/1239507/rheinische_post"  title="ots" target="_blank"><br />
<strong>Quelle: ots</strong></a></p>
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<p><iframe src="http://www.plantor.de/202_plantor_02_telecom.html" style="width:515px;height:330px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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