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	<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 11:33:28 +0000</pubDate>
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		<title>&#8220;Alles-Kanzlerin&#8221; - Macht Merkel Wulffs Job einfach mit?</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 09:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hartmut Dresia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Alles-Kanzlerin&#8221; - Macht Merkel Wulffs Job einfach mit? 
20.01.2012  Augstein und Blome
Augstein und Blome vom 20.01.2012: &#8220;Alles-Kanzlerin&#8221; - Macht Merkel Wulffs Job einfach mit?

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 style="margin: 5px 0 0 0;"><a style="color:#d00; font-family:verdana; font-weight:bold;" title="Alles-Kanzlerin - Macht Merkel Wulffs Job einfach mit? " href="http://www.youtube.com/watch?v=YPP4zFACMsM">&#8220;Alles-Kanzlerin&#8221; - Macht Merkel Wulffs Job einfach mit? </a></h3>
<p><em>20.01.2012  <a style="color: blue" title="blog1.institut1" href="http://www.youtube.com/watch?v=YPP4zFACMsM" target="_blank">Augstein und Blome</a></em></p>
<p><strong>Augstein und Blome vom 20.01.2012: &#8220;Alles-Kanzlerin&#8221; - Macht Merkel Wulffs Job einfach mit?</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rezension: Pascal Mercier - Nachtzug nach Lissabon</title>
		<link>http://www.breisen.de/2011/rezension-pascal-mercier-nachtzug-nach-lissabon/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 10:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hartmut Dresia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Rezension: Pascal Mercier - Nachtzug nach Lissabon
16. Juni 2011 - Von Gunhild Simon - blog1.institut1
Audiofassung der Rezension von Gunhild Simon: Pascal Mercier - Nachtzug nach Lissabon

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a style="color:#d00; font-family:verdana; font-weight:bold;" title="Rezension: Pascal Mercier - Nachtzug nach Lissabon" href="http://www.breisen.de/2011/rezension-pascal-mercier-nachtzug-nach-lissabon/">Rezension: Pascal Mercier - Nachtzug nach Lissabon</a></h3>
<p><em>16. Juni 2011 - Von <a style="color: blue" title="blog1.institut1" href="http://www.blog1.institut1.de/" target="_blank">Gunhild Simon - blog1.institut1</a></em></p>
<p><strong>Audiofassung der Rezension von Gunhild Simon: Pascal Mercier - Nachtzug nach Lissabon</strong></p>
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		</item>
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		<title>Schwarmintelligenz - Yes, we can!</title>
		<link>http://www.breisen.de/2011/schwarmintelligenz-yes-we-can/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 10:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunhild Simon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[





Tauben im Flug


Foto: Paul-Georg Meister


© pgm / PIXELIO



Schwarmintelligenz - Yes, we can!
16. März 2011 - Von Gunhild Simon - blog1.institut1
Beim Blick aus dem Fenster folgen meine Augen einem Taubenschwarm. Die Vögel fliegen dicht, aber sie berühren einander nie. Das Geschwader scheint einem vereinbarten Kurs zu folgen, seinem gemeinsamen Ziel entgegen.
Plötzlich schwenkt es um. Alle ändern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="float:left; width:230px; margin-right: 10px; margin-top: 5px; margin-bottom: 10px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td><a title="Schwarmintelligenz - Yes, we can!" href="http://www.breisen.de/2011/schwarmintelligenz-yes-we-can/"><img title="Schwarmintelligenz - Yes, we can!" src="http://www.breisen.de/230_2011_03_16_Tauben_im_Flug.jpg" border="0" alt="Schwarmintelligenz - Yes, we can!" align="left" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 3px; margin-top: 2px; margin-bottom: 1px; font-size:10px; line-height: 12px;">Tauben im Flug</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 3px; color: #67808d; font-size:9px; line-height: 11px;">Foto: Paul-Georg Meister</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 3px; color: #67808d; font-size:9px; line-height: 11px;">© pgm / <a style="color: #67808d; font-size:10px;" title="PIXELIO" href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=32345" target="_blank">PIXELIO</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><a style="color:#d00; font-family:verdana; font-weight:bold;" title="Schwarmintelligenz - Yes, we can!" href="http://www.breisen.de/2011/schwarmintelligenz-yes-we-can/">Schwarmintelligenz - Yes, we can!</a></h3>
<p><em>16. März 2011 - Von <a style="color: blue" title="blog1.institut1" href="http://www.blog1.institut1.de/" target="_blank">Gunhild Simon - blog1.institut1</a></em></p>
<p><strong>Beim Blick aus dem Fenster folgen meine Augen einem Taubenschwarm. Die Vögel fliegen dicht, aber sie berühren einander nie. Das Geschwader scheint einem vereinbarten Kurs zu folgen, seinem gemeinsamen Ziel entgegen.</strong></p>
<p>Plötzlich schwenkt es um. Alle ändern die Richtung buchstäblich im selben Augenblick. Das Signal ist für das menschliche Auge unsichtbar. Keine der Tauben jedoch verfehlt die Wendung um den Bruchteil eines Flügelschlags.</p>
<p>Derzeit kursiert die Nachricht von einem beunruhigenden Bienensterben. In der Fachwelt nennt es sich Colony Collapse Disorder, Völkerkollaps. [1] Orientierungslosigkeit und unerklärliche Verhaltensänderungen sind die Symtome. Sie könnten aus der Summe der Umweltbelastungen – Monokulturen, genveränderte Futterpflanzen, Nervengifte aus Pflanzenschutzmitteln wie Pestiziden – entstanden sein.</p>
<p><span id="more-115"></span><strong>Colony Collapse Disorder - Völkerkollaps</strong></p>
<p>Der mysteriöse Untergang ganzer Bienenvölker ist Ausdruck eines nicht artgerechten Missverständnisses. Das Volk verlässt zusammen mit seiner Königin den Stock. Alle Erwachsenen schwärmen gemeinsam aus und überlassen die Brut, die Jungbienen und die Vorräte dem Verfall, während sie sich ihrerseits dem Untergang preisgeben. Es versagt die gemeinsame Intelligenz “des Biens”, die dem Überleben des Volkes dient.</p>
<table style="float:left; width:230px; margin-right: 10px; margin-top: 5px; margin-bottom: 10px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td><a title="Schwarmintelligenz - Yes, we can!" href="http://www.breisen.de/2011/schwarmintelligenz-yes-we-can/"><img title="Schwarmintelligenz - Yes, we can!" src="http://www.breisen.de/230_2011_03_16_Bienenschwarm.jpg" border="0" alt="Schwarmintelligenz - Yes, we can!" align="left" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 3px; margin-top: 2px; margin-bottom: 1px; font-size:10px; line-height: 12px;">Bienenschwarm</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 3px; color: #67808d; font-size:9px; line-height: 11px;">Foto: Dieter Schütz</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 3px; color: #67808d; font-size:9px; line-height: 11px;">© dido-ob / <a style="color: #67808d; font-size:10px;" title="PIXELIO" href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=407837" target="_blank">PIXELIO</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Das Bienenleben beruht auf einer nach Lebensepochen gegliederten, kastenartigen Arbeitsteilung. Darin ist sogar der Verzicht jedes einzelnen Mitglieds auf Sexualität und Fortpflanzung einbegriffen. Diese überlassen alle genetischen Schwestern ihrer Königinmutter, während sie selbst nach Ablauf einer vorbestimmten Karriere als Arbeitsbiene sterben. Staatenbildende Insekten folgen einer Schwarmintelligenz, die die materielle Existenz aller Mitglieder gewährleistet.</p>
<p>Schwarm – dazu die Verben schwärmen, ausschwärmen – dieses Wort ist primär mit Bienen verbunden. Das alt-, mittelhochdeutsche und englische <em>swarm</em> bezog sich ursprünglich auf den Bienenschwarm. Darin schwingt lautnachahmend das mittelhochdeutsche Wort <em>surms</em>, Gesums, Gesumme mit. Es gehört im weiten Sinn zu dem Wortfeld schwirren. Umgangssprachlich ist daraus Schwarm und schwärmen für eine oberflächliche Verehrung und Liebhaberei zu verstehen.</p>
<p>Fisch- und Vogelschwärme haben mit dem Bienenschwarm etwas gemeinsam. Solche Schwärme sind Tiergruppen, die in scheinbar unübersichtlichen Gemeinschaften ziehen, in Kolonien leben, brüten, Futter suchen, Brutpflege betreiben, um davon als Einzelne zu profitieren. Jedes Mitglied steht in der Gruppe dem anderen nur durch Anwesenheit und bloße Existenz bei, sodass ein Feind die Phalanx der Gemeinschaftsfront kaum durchbrechen kann. Das Sozialverhalten dient dem Prinzip “Gemeinsam sind wir stark.”</p>
<p>Seit dem Rücktritt des Verteidigungsministers von Guttenberg, den ein Plagiatsvorwurf und -beweis hinsichtlich seiner Dissertation zu Fall brachte, ist das Wort zum zweiten Mal in aller Munde: Schwarm, Schwarmintelligenz. [2]</p>
<p>Was sich hier vor unseren verblüfften Augen abspielte, war, angestoßen von einem einzigen Empörten, Zusammenschluss vieler hundert, gar tausend Netzwerker. Sie formierten sich, um ein kompaktes Werk von fast 500 Seiten Satz für Satz akribisch zu untersuchen, zu zerpflücken, zu sezieren. Jede einzelne Formulierung war auf dem Prüfstand. Was nicht standhielt, wurde gnadenlos in einer Synopse markiert. Allein wäre dies ein schier unendliches Sisiphuswerk gewesen.</p>
<p>Dem ersten, der zum Initiator einer nie dagegwesenen virtuellen Bewegung wurde, ging es dabei zunächst nicht um Vollständigkeit, sondern um den exemplarischen Beweis des Plagiierens, die Dingfestmachung. Das hätte auch im kleinen Maßstab gelingen können. Es bestand jedoch die Gefahr, der gegnerseits erhoffte Effekt, dass im Verlauf der Zeit Gras über den Skandal wüchse.</p>
<p>Unter der Zusammenarbeit der WikiPlag-Gemeinde aber wurden die Beweise in atemberaubender Tempo erdrückend. Unausweichlich für den Überführten. Erdrückend und unausweichlich schließlich für die, die für die Arbeit einstanden. Für die Beteiligten und die Universität selbst ein Grund zur inneren Einkehr, schließlich zur expliziten Distanzierung von der mit den höchsten Meriten – “summa cum laude” – ausgezeichneten Promotionsschrift. Dabei ist diese unübertreffliche Auszeichnung nach “cum laude” und”magna cum laude” ein Prädikat, das einem Griff zu den Sternen gleichkommt.</p>
<p>Der Doktortitel ist in die Kritik gekommen.</p>
<p>Gerade ist der Sportmediziner, Prof. Dr. Dickhut an der Universität Freiburg, zurückgetreten. Seine Habilitationsschrift bestehe, so lautet der Vorwurf, zu Teilen aus Dissertationen junger Wissenschaftler, die an seinem Institut arbeiteten. Auf einer Kennzeichnung hatten die Geschädigten nicht bestanden, weil sie fürchteten, die Gunst ihres Chef zu verlieren.</p>
<p>Einem Sohn Gaddafis war in England die Doktorwürde verliehen worden, nachdem eine beträchtliche Zuwendung aus Libyen der Universität zugeflossen war. Nun denkt die Alma mater darüber nach, welche Folgen dies für ihren Ruf als der Unabhängigkeit der Wissenschaft verpflichtete Institution hat.</p>
<p>Guttenberg hatte nach einem durchschnittlichen juristischen 1. Staatsexamamen nur auf Antrag und Fürsprache seines Doktorvaters, des mittlerweile emeritierten Peter Häberle, eines renommierten Staatsrechtlers, die Genehmigung zur Promotion erhalten. Eine Ausnahmegenehmigung, denn üblicherweise wird nur Absolventen mit einem Prädikatsexamen der Antrag auf ein Doktorat gewährt. Die Doktoranden unterstreichen damit ihr Ziel, am Institut zu arbeiten und eine wissenschaftliche Karriere anzustreben. Guttenberg hat seine Dissertation jenseits dieser Hochschulanbindung und wissenschaftlichen Zuarbeit eines normalen Promovenden gemacht. Ein Umstand, der unter Wissenschaftlern kritisch gesehen wird. Auch sein Antrag, den begehrten Titel vorzeitig, d. h. vor Veröffentlichung der Promotionsschrift, führen zu dürfen, warf ein ungünstiges Licht auf den frischpromomierten Karrierepolitiker. Inzwischen wurde die Frage nach dem Lektorat des in juristischen Kreisen gutbeleumundeten Verlags laut. Auch Zuwendungen aus einer Stiftung, in deren Vorstand Guttenberg saß, ließen Zweifel an der Integrität der Universität Bayreuth aufkommen.</p>
<p>Diese Summe von Ungereimtheiten machte ein Heer von Intellektuellen mobil, weil sie sich als Wissenschaftler missachtet fühlten. [3]</p>
<p>Diese spontane Vernetzung, die sich nur einem gemeinsamen Interesse verdankte, das einzig für diesen Zweck bestand, ist ein Novum. Es entstand ein Netzwerk, das erstmals in Deutschland in diesem aufsehenerregenden Umfang kooperierte. Es erwuchs aus keinerlei persönlicher Bekanntschaft oder Verpflichtung, es war freiwillig und unbezahlt. Es hat diejenigen, die daran mitgeknüpft haben, mit einer nie dagegewesenen Leidenschaft ergriffen. Es gab kein arbeitstechnisches Vorher oder Nachher einer Projektgruppe, sondern eine rein virtuelle Kommunikation beschränkte sich inhaltlich nur auf den Aspekt des Wiki, einer netzgestützten Aufdeckung. Es taten sich Netzspezialisten aus der intellektuellen-, der Informatik- und der Hochschulszene zusammen, die entweder dem Wertverfall der Promotion entgegentreten oder ihre Kenntnisse moralisch und sinnvoll einsetzen und zur Geltung bringen wollten.</p>
<p>Ein Fall menschlicher Schwarmintelligenz. Es ging um den Ruf eines akademischen Titels als Ausweis für die Fähigkeit zu wissenschaftlicher Arbeit, Voraussetzung für eine Wissenschaftskarriere. Diese beispiellose Zusammenarbeit, die bereits Züge von Besessenheit und Verselbständigung zu gewinnen begann, ist als Warnung zu verstehen, gerichtet an die Adresse aller mit dem leichtgewichtigen Plagiat Liebäugelnden, die den Glanz einer nur unter Entbehrungen erreichbaren Auszeichnung brauchen, um persönliche Eitelkeit zu stillen.</p>
<p>Die Latte bei Promotionen dürfte in Zukunft höher liegen.</p>
<p>[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Colony_Collapse_Disorder</p>
<p>[2] In seinem Roman “Der Schwarm” entwirft Frank Schätzing ein Szenarium von der “Existenz einer Spezies von kollektiv bewussten und intelligenten Einzelwesen” (Wikipedia). Diese Idee des Kollektivbewusstseins verkörpert sich in dem Begriff Schwarmintelligenz.</p>
<p>[3] In einem Kommentar der ZEIT werden die Auswirkungen und Hintergründe der Affäre beleuchtet. http://www.zeit.de/politik/deutschla…ritt-kommentar</p>
<p><strong>Anhang</strong></p>
<p>Worterklärungen rund um den Doktorgrad:</p>
<p>Dissertation = wissenschaftliche Arbeit, Doktorarbeit<br />
Doktorand = Wissenschaftler, der an der Dissertation arbeitet<br />
Promotion = Akt der Universität, die den Wissenschaftler aufgrund seiner Promotiosschrift und einer mündlichen Prüfung zum Doktor macht.<br />
Promovend = Wissenschaftler, der aus der Sicht der Fakultät, würdig befunden ist, zu promoviert zu werden.<br />
promovieren, promoviert werden = die Fakultät promoviert den Kandidaten, der seinerseits promoviert wird. Ist das Promotionsverfahren abgeschlossen, erhält der Wissenschaftler den Doktortitel.</p>
<p>Das Verfahren ist die Promotion, die Arbeit ist die Dissertation oder Promotionsschrift, der Abschluss ist der Doktortitel.</p>
<p>Um den Doktortitel zu erlangen, der in Deutschland ein im Pass eingetragener Namenszusatz ist, fertigt man eine wissenschaftliche Forschungsarbeit, eine Dissertation, an. Diese war früher wie das Diplom oder der Magister, ein eigner universitärer Abschluss.</p>
<p>Inzwischen ist der Dr. vor dem Namen ein zusätzlicher, nach außen sichtbarer Titel, der allerdings in einigen Disziplinen eine Selbstverständlichkeit ist. 70% der Mediziner und 72% der Chemiker schließen damit zusätzlich ab.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Weinhaus Gröhl - Highlights für dunkle Winterabende und laue Sommernächte</title>
		<link>http://www.breisen.de/2011/das-weinhaus-groehl-highlights-fuer-dunkle-winterabende-und-laue-sommernaechte/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 04:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunhild Simon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Hamburg aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[PR-Beitrag - Die FHH Post dankt dem Weinhaus Gröhl für die freundliche Zusammenarbeit






Isebekkanal am Eppendorfer Baum


Foto: Bernd Sterzl


© Alchemie / PIXELIO



Das Weinhaus Gröhl - Highlights für dunkle Winterabende und laue Sommernächte
2. März 2011 - Von Gunhild Simon - blog1.institut1
Der Eppendorfer Baum ist der Prachtboulevard zwischen Harvestehude und Eppendorf. Zwar hat er nur zwei Verkehrsspuren, dafür [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5 style="background-color:#607B8B; color:#ffffff; margin:5px 0 5px 0px; padding:0 0 0 5px; font-size: 11px;"><a style="color:#ffffff;" href="http://www.breisen.de/">PR-Beitrag - Die FHH Post dankt dem Weinhaus Gröhl für die freundliche Zusammenarbeit</a></h5>
<table style="float:left; width:230px; margin-right: 10px; margin-top: 5px; margin-bottom: 10px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td><a title="Das Weinhaus Gröhl - Highlights für dunkle Winterabende und laue Sommernächte" href="http://www.breisen.de/2011/das-weinhaus-groehl-highlights-fuer-dunkle-winterabende-und-laue-sommernaechte/"><img title="Das Weinhaus Gröhl - Highlights für dunkle Winterabende und laue Sommernächte" src="http://www.breisen.de/230_2011_03_02_eppendorfer_baum.jpg" border="0" alt="Das Weinhaus Gröhl - Highlights für dunkle Winterabende und laue Sommernächte" align="left" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 3px; margin-top: 2px; margin-bottom: 1px; font-size:10px; line-height: 12px;">Isebekkanal am Eppendorfer Baum</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 3px; color: #67808d; font-size:9px; line-height: 11px;">Foto: Bernd Sterzl</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 3px; color: #67808d; font-size:9px; line-height: 11px;">© Alchemie / <a style="color: #67808d; font-size:10px;" title="PIXELIO" href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=264327" target="_blank">PIXELIO</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><a style="color:#607B8B; font-family:verdana; font-weight:bold;" title="Das Weinhaus Gröhl - Highlights für dunkle Winterabende und laue Sommernächte" href="http://www.breisen.de/2011/das-weinhaus-groehl-highlights-fuer-dunkle-winterabende-und-laue-sommernaechte/">Das Weinhaus Gröhl - Highlights für dunkle Winterabende und laue Sommernächte</a></h3>
<p><em>2. März 2011 - Von <a style="color: blue" title="blog1.institut1" href="http://www.blog1.institut1.de/" target="_blank">Gunhild Simon - blog1.institut1</a></em></p>
<p><strong>Der Eppendorfer Baum ist der Prachtboulevard zwischen Harvestehude und Eppendorf. Zwar hat er nur zwei Verkehrsspuren, dafür aber breite Bürgersteige und Blumenbeete, die schattenspendende Platanen umgeben.</strong></p>
<p>Die Platanen mit ihrem Blättersegen könnten auch schon Rilke vor Augen gestanden haben, als er das unruhige Wandern in herbstlichen Alleen beschrieb. Wer hier wandert, sollte dies in aller Ruhe tun - wandeln oder zeitgemäßer: flanieren. Es gibt Cafés und Schaufenster mit ansprechenden und anspruchsvollen Auslagen. Wer sich hier versorgt, ist anspruchsvoll.</p>
<p>Ein anspruchsvolles und gediegenes Geschäft ist das Weinhaus Gröhl, ganz dicht am Klosterstern gelegen. Anspruchsvoll in Qualität und Auswahl, ehrwürdig in der Tradition: <a style="color: blue" title="Weinhaus Gröhl - Weinhandel und Weinimport" rel="nofollow" href="http://www.weinhaus-groehl.de/" target="_blank">Weinhaus Gröhl - Weinhandel und Weinimport</a></p>
<p><span id="more-110"></span><strong>Weinhaus Gröhl mit einem Sortiment ausgesuchter Qualitäten</strong></p>
<p>Die Auswahl ist groß, das Angebot sinnvoll gegliedert. Und wer angesichts der vielen Flaschen oder des dezenten Weinkellerdufts die Orientierung verliert, der wird von einem Fachmann diskret begleitet. Der Fachmann, der hier auch eine gut orientierte Beraterin sein kann, weiß mit den richtigen Fragen den Geschmack des Kunden zu erforschen, um ihm dann in Front des passenden Regals eine verlockend etikettierte Flasche nach der anderen vorzustellen.</p>
<p>Nein, in Verwirrung gerät man nicht, denn die vorgeschlagene Auswahl bewegt sich in einem überschaubaren Rahmen. Dieser Rahmen hat etwas zu tun mit der sicheren Eingrenzung des Kundengeschmacks, den das önologisch kundige Personal aus diffusen Kundenwünschen in konkrete Vorschläge umzusetzen weiß.</p>
<p>Probieren kann man auch - zunächst jedenfalls die bereitstehenden Rotweine. Die nämlich dürfen bei Raumtemperatur verweilen, und der Sauerstoffkontakt tut ihnen vorerst nichts an.</p>
<p>Weißweine aber müssen frisch und kühl verkostet werden. Für eine Weinprobe sollte man daher einen geeigneten Termin ausmachen.</p>
<p>Die Erfahrung sagt mir, dass man dafür einen feierabendlichen bestimmt, den man zuvor mit einem soliden Imbiss eröffnet.</p>
<p>Wer seinen Weinkauf unmittelbar mit essbaren Zutaten begleiten will, der kann in ein Feinkostregal greifen, um ein paar Kleinigkeiten zu erwerben, die das Zeug haben, in Amuse-gueules verzaubert zu werden - falls sein Auge nicht durch das Fenster auf die gegenüberliegende Straßenseite fällt.</p>
<p>Da lockt unter der blauen Markise das Delikatessengeschäft Lindner mit einem Angebot besonderer Leckereien, die den Weingenuss zu einem bekömmlichen und standfesten Ereignis machen.</p>
<p>Wer weiß, was er will, wem das Tragen eines Vorrats zu belastend ist, der kann sich die Mühe abnehmen lassen. Es gibt einen Lieferservice, den man ab einer gewissen Summe in Anspruch nehmen kann: <a style="color: blue" title="Weinhaus Gröhl - Weinhandel und Weinimport" rel="nofollow" href="http://www.weinhaus-groehl.de/" target="_blank">Weinhaus Gröhl - Weinhandel und Weinimport</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bitter für &#8220;BILD&#8221; - Liebling Guttenberg packt die Koffer</title>
		<link>http://www.breisen.de/2011/bitter-fuer-bild-liebling-guttenberg-packt-die-koffer/</link>
		<comments>http://www.breisen.de/2011/bitter-fuer-bild-liebling-guttenberg-packt-die-koffer/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 17:09:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hartmut Dresia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[





Der Sturz des IkrarusAusschnitt aus Bruegels Gemälde


Foto: Lewenstein


 public domain



Bitter für &#8220;BILD&#8221; - Liebling Guttenberg packt die Koffer
1. März 2011  -  Von Hartmut Dresia - plantor.de
Selbst beim Rücktritt scheinen Guttenbergs hervorstechendste Eigenschaften durch: Selbstmitleid und Selbstüberschätzung. Selbstkritik? Fehlanzeige! Schuld sucht der Liebling des Boulevards immer nur bei anderen.
Knapp zwei Wochen nach dem Bekanntwerden [...]]]></description>
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<td><a title="breisen.de" href="http://www.breisen.de/2011/bitter-fuer-bild-liebling-guttenberg-packt-die-koffer/"><img title="Der Sturz des Ikrarus" src="http://www.breisen.de/230_2011_03_01_Der_Sturz_des_Ikarus.jpg" border="0" alt="Der Sturz des Ikrarus" align="left" /></a></td>
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<td style="padding-left: 3px; margin-top: 2px; margin-bottom: 1px; font-size:10px; line-height: 12px;">Der Sturz des Ikrarus<br />Ausschnitt aus Bruegels Gemälde</td>
</tr>
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<td style="padding-left: 3px; color: #67808d; font-size:9px; line-height: 11px;">Foto: Lewenstein</td>
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<td style="padding-left: 3px; color: #67808d; font-size:9px; line-height: 11px;"><a style="color: #67808d; font-size:9px;" title=" public domain" href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Der_Sturz_des_Ikarus_(Ausschnitt).jpg" target="_blank"> public domain</a></td>
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<h3><a style="color:#d00;" title="Bitter für BILD - Liebling Guttenberg packt die Koffer" href="http://www.breisen.de/2011/bitter-fuer-bild-liebling-guttenberg-packt-die-koffer/">Bitter für &#8220;BILD&#8221; - Liebling Guttenberg packt die Koffer</a></h3>
<p><em>1. März 2011  -  Von <a style="color: blue" title="Hartmut Dresia - plantor.de" href="http://www.plantor.de/" target="_blank">Hartmut Dresia - plantor.de</a></em></p>
<p><strong>Selbst beim Rücktritt scheinen Guttenbergs hervorstechendste Eigenschaften durch: Selbstmitleid und Selbstüberschätzung. Selbstkritik? Fehlanzeige! Schuld sucht der Liebling des Boulevards immer nur bei anderen.</strong></p>
<p>Knapp zwei Wochen nach dem Bekanntwerden seiner Plagiats-Affäre geht Guttenberg nicht wegen seiner &#8220;so fehlerhaften Doktorarbeit&#8221;. Für den entdoktorten ehemaligen Herrn Verteidigungsminister liegt der Grund für seinen Rücktritt vielmehr in der Frage, ob er &#8220;höchsten Ansprüchen&#8221;, die er selbst anlege, noch nachkommen könne.</p>
<p>&#8220;Wir sind einem Betrüger aufgesessen&#8221;, hatte Professor Oliver Lepsius, der in Bayreuth der Nachfolger von Guttenbergs Doktorvater ist, seine Meinung über den ehemaligen Doktor Guttenberg formuliert. Doch Guttenberg selbst schafft in seiner verquasten Rücktrittserklärung keinerlei Klarheit. Er bekennt sich zu nichts, sucht stattdessen Zuflucht in wortreichen Unschärfen und Schuldzuweisungen an Dritte.</p>
<p><span id="more-113"></span><strong>Wirklichkeitsverweigerung und Wirklichkeitsverschiebung</strong></p>
<p>&#8220;Wenn allerdings – wie in den letzten Wochen geschehen – die öffentliche und mediale Betrachtung fast ausschließlich auf die Person Guttenberg und seine Dissertation statt beispielsweise auf den Tod und die Verwundung von 13 Soldaten abzielt, so findet eine dramatische Verschiebung der Aufmerksamkeit zu Lasten der mir Anvertrauten statt&#8221;, so Guttenberg in seiner Rücktrittserklärung.</p>
<p>Dass Guttenberg von sich selbst und seiner Dissertation nur noch in der dritten Person sprechen mag, ist möglicherweise angesichts des Ausmaßes des Diebstahls geistigen Eigentums in der Doktorarbeit für Psychologen durchaus erklärbar. Dass aber nun der &#8220;Rücken der Soldaten&#8221; herhalten muss, damit er sich als deren vermeintlicher Beschützer aufspielen kann, ist schlicht geschmacklos.</p>
<p>Doch Hybris und mangelnde Einsicht gehen weiter: &#8220;Nachdem dieser Tage viel über Anstand diskutiert wurde, war es für mich gerade eine Frage des Anstandes zunächst die drei gefallenen Soldaten mit Würde zu Grabe zu tragen und nicht erneut ihr Gedenken durch Debatten über meine Person überlagern zu lassen. Es war auch ein Gebot der Verantwortung gegenüber diesen, ja gegenüber allen Soldaten.&#8221;</p>
<p>Den fälligen Rücktritt verschieben, um &#8220;die drei gefallenen Soldaten mit Würde zu Grabe zu tragen&#8221; und die Trauerfeier mit der eigenen Anwesenheit zu belasten? Eine verdrehtere Logik wurde von einem verantwortlichen Politiker selten dargeboten.</p>
<p>Hans-Martin Lohmann attestiert Guttenberg in der <em>Frankfurter Rundschau</em>, dass er sich in einem &#8220;Wahnsystem&#8221; bewegt und &#8220;private Allmachtsfantasien&#8221; hat. Bei <em>Bild.de</em> hingegen menschelt es: &#8220;Er war an der Grenze seiner Kraft&#8221;. &#8220;Haben Sie noch die &#8216;BILD&#8217;? Oder ist die auch zurückgetreten?&#8221; fragt da ein Kioskbesucher in einer Karikatur, die <em>stern.de</em> zeigte.</p>
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		<title>Durch Blankenese mit dem städtischen Kleinbus</title>
		<link>http://www.breisen.de/2011/durch-blankenese-mit-dem-staedtischen-kleinbus/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 06:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunhild Simon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Hamburg aktuell]]></category>

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Hamburg, Blankenese, Süllberg


Foto: Staro1


GNU-Lizenz für freie Dokumentation



Durch Blankenese mit dem städtischen Kleinbus
28. Februar 2011  -  Von Gunhild Simon - blog1.institut1
Blankenese, das ist - mehr noch als die anderen lose verbundenen Dörfer, aus denen sich das Großstadtgebilde Hamburg zusammensetzt - ein eigener Planet.
Auch klimatisch herrschen hier besondere Bedingungen, denn Blankenese liegt am Hang des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="float:left; width:230px; margin-right: 10px; margin-top: 5px; margin-bottom: 10px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
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<td><a title="breisen.de" href="http://www.breisen.de/2011/durch-blankenese-mit-dem-staedtischen-kleinbus/"><img title="Hamburg, Blankenese, Süllberg" alt="Hamburg, Blankenese, Süllberg" src="http://www.breisen.de/230_2011_02_27_blankenese_suellberg" border="0" align="left" /></a></td>
</tr>
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<td style="padding-left: 3px; margin-top: 2px; margin-bottom: 1px; font-size:10px; line-height: 12px;">Hamburg, Blankenese, Süllberg</td>
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<td style="padding-left: 3px; color: #67808d; font-size:9px; line-height: 11px;">Foto: Staro1</td>
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<td style="padding-left: 3px; color: #67808d; font-size:9px; line-height: 11px;"><a style="color: #67808d; font-size:9px;" title="GNU-Lizenz für freie Dokumentation" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Hh-suellberg.jpg&#038;filetimestamp=20070529151210" target="_blank">GNU-Lizenz für freie Dokumentation</a></td>
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<h3><a style="color:#d00;" title="Durch Blankenese mit dem städtischen Kleinbus" href="http://www.breisen.de/2011/durch-blankenese-mit-dem-staedtischen-kleinbus/">Durch Blankenese mit dem städtischen Kleinbus</a></h3>
<p><em>28. Februar 2011  -  Von <a style="color: blue" title="blog1.institut1" href="http://www.blog1.institut1.de/" target="_blank">Gunhild Simon - blog1.institut1</a></em></p>
<p><strong>Blankenese, das ist - mehr noch als die anderen lose verbundenen Dörfer, aus denen sich das Großstadtgebilde Hamburg zusammensetzt - ein eigener Planet.</strong></p>
<p>Auch klimatisch herrschen hier besondere Bedingungen, denn Blankenese liegt am Hang des Geestrückens, der sich am nördlichen Ufer über die Elbe erhebt.</p>
<p>Nach der letzten Eiszeit hat sich der Schmelzwasserstrom seine Bahn zum Meer gebrochen. Eine Abbruchkante hat er hinterlassen - sichtbar in Geesthacht und Lauenburg, aber ebenso auf den bebauten Hängen von St. Pauli, entlang der Elbchaussee, in Blankenese und am Falkenstein. [1]</p>
<p>Die Herkunft des Namens von Blankenese erschließt sich fast unmittelbar: blanke Nase. Aber was ist eine blanke Nase im Angesicht der Elbe?</p>
<p>Blankenese liegt, wo früher Norder- und Süderelbe zusammenflossen. Deshalb bildeten sich dort Inseln und Sandbänke. [2] Eine solche Sandbank, die bei Sturmfluten weggespült wurde, streckte sich glänzend im Sonnenlicht aus. Sie war namensgebend für den Ort - Blankenese.</p>
<p><span id="more-111"></span><strong>Blankenese - auf dem nördlichen Geestrücken an der Unterelbe</strong></p>
<p>Blankenese liegt an einem durch ehemalige Bachläufe zergliederten Hang. Malerisch bebaut blickt es nach Süden auf die flache, deichgeschütze Marsch am gegenüberliegenden Ufer des Flusses. Das Alte Land zwischen Finkenwerder, York und Buxtehude ist eine von Entwässerungsgräben durchzogene Kulturlandschaft - im Mai ein Meer aus blühenden Obstbäumen.</p>
<p>Der Südlage ist das heutige frühlingshafte Klima an diesem Zipfel der Stadt zu verdanken, während bittere Kälte, vereiste Kanäle und schmutzige Schneehaufen allenthalben noch an einem Frühling zweifeln lassen, der kalendarisch bereits Einzug hält.</p>
<p>Eine einzige Straße führt durch dieses Viertel. Sie ist die Verlängerung der Elbchaussee, die von ihrem Scheitelpunkt aus jetzt kurvenreich und schmal zum Strandweg hinabsteigt. Die besondere Prägung aber verleihen ihm die Gässchen, Gänge, Pfade, Stufen und Stiegen, die als winkliges Gewirr treppauf und treppab, kreuz und quer das Blankeneser Treppenviertel durchziehen. Auf Schritt und Tritt eröffnen sich neue, überraschende Ausblicke auf terrassierte Gärten, miniaturhaft eingepasste Häuser und den gleißenden Strom, der zusammen mit der klimatisch bevorzugten Lage der Grund für die liebliche Vereinnahmung dieser Landschaft war. Am Ende des Abstiegs eröffnet sich ein blendend heller Elbstrand. Hier, am Fuße des Hangs zieht sich übersichtlich und bequem der Strandweg bis weit zum Falkensteiner Ufer hin. [1]</p>
<div style="float: right; margin-top: 0px; margin-left: 0px; margin-bottom: 10px; width: 638px; border-top: 1px solid #ddd; border-bottom: 1px solid #ddd; padding: 5px 5px 2px 5px;">
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="background: none;"><img style="margin: 0px 0 0px 0;" title="Blankenese, von der Elbe aus gesehen" src="http://www.breisen.de/230_2011_02_27_638_Blankenese2" border="0" alt="Blankenese, von der Elbe aus gesehen" /></td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-top: 2px; color: #67808d; font-size:9px; line-height: 11px;">Blankenese, von der Elbe aus gesehen - Foto: JoachimG - <a style="color: #67808d; font-size:9px;" title="GNU-Lizenz für freie Dokumentation" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Blankenese2.jpg&#038;filetimestamp=20100522074445" target="_blank">GNU-Lizenz für freie Dokumentation</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>Der Passagier, der sich an diesem letzten Februarsonnabend auf eine Rundfahrt begibt, nimmt den Kleinbus, das einzige öffentliche Verkehrsmittel, das der engen Straße gewachsen ist. An der Hangseite im Schatten der Häuser liegt noch Altschnee, indes an den warmen Vorderfronten im Angesicht des blinkenden Wasser Hamamelis, Krokus und Schneeglöckchen blühen.</p>
<p>Auch der Schnellbus 48 ist eine Miniatur. Auf seiner Route umrundet er den Blankeneser Süllberg. Um die schmalen, steilen Straßen und engen Kurven zu passieren, ist Geschick und Augenmaß vonnöten. Der Busfahrer ist vertraut mit dieser Strecke, die er mit der Souveränität eines Lotsenkapitäns durchkreuzt. Mit seinen Passagieren scheint er ebenso vertraut, denn man grüßt und verabschiedet sich jovial, als handelte es sich um den Privatchauffeur.</p>
<p>Als schließlich die serpentinenreiche Auffahrt durch den winterlich kahlen Wald bis zur Höhe geschafft ist, der Bus wieder belebtere Gegenden ansteuert und die Reihen der Passagiere sich lichten, erhebt sich auch der vorletzte. An der Kreuzung öffnet der Busfahrer die Tür - unplanmäßig, man kennt die Bedürfnisse der Stammkunden.</p>
<p>An der Bahnhofsstraße regt sich geschäftiges Leben. Es ist Markttag, die Cafés haben sich schon nach draußen verlagert. Der vorletzte Passagier bekommt Gesellschaft. Wir steigen aus. Ein leerer Bus steuert den Bahnhof an.</p>
<p>[1] <a style="color: blue" title="blog.institut1: Das Elbufer am Falkenstein" href="http://www.blog.institut1.de/2009/das-elbufer-am-falkenstein/" target="_blank">blog.institut1: Das Elbufer am Falkenstein</a></p>
<p>[2] <a style="color: blue" title="blog.institut1: Deutschstunde - von den Freuden der Pflicht" href="http://www.blog.institut1.de/2009/deutschstunde-von-den-freuden-der-pflicht/" target="_blank">blog.institut1: Deutschstunde - von den Freuden der Pflicht</a></p>
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