16. Februar 2011
1. Ahlhaus contra Scholz
“Hamburgs Bürgermeister Christoph Ahlhaus und sein SPD-Herausforderer Olaf Scholz treffen am Mittwoch zum letzten Mal bei einem Fernsehduell vor der Wahl aufeinander.
Das einstündige Duell zwischen Ahlhaus und Scholz wird um 21 Uhr live im NDR übertragen. Davor treffen bereits die Grünen-Spitzenkandidatin Anja Hajduk und die Frontfrau der Linken, Dora Heyenn, aufeinander. Ihr Duell wird um 18.15 ebenfalls live im NDR übertragen.”
Quelle: Bild.de - 16. Februar 2011 - Letztes TV-Duell vor der Wahl - Ahlhaus contra Scholz
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| Köhlbrandbrücke |
| Foto: Jürgen Grüneisl |
| © Weyoun / PIXELIO |
2. Ahlhaus mit noch mehr Pleiten, Pech und Pannen
“Er wurde für seine Garderobe verspottet, wegen seiner Glamour-Fotos ausgelacht und für seine Politik heftig kritisiert. Ein Blick auf seine Homepage scheint alle bösen Vorurteile zu bestätigen: Dort hat die Köhlbrandbrücke plötzlich vier statt zwei Pylone.
Ist die doppelte Brücke also eine unglückliche Panne – oder steckt eine politische Botschaft dahinter? Will Ahlhaus die Elbe nicht nur vertiefen, sondern auch den Köhlbrand verbreitern? Nein, das war keine Absicht, heißt es zerknirscht in der CDU, die auf einen kostengünstigen Selfmade-Wahlkampf setzt.“
Quelle: Hamburger Morgenpost - 16. Februar 2011 - Der Bürgermeister und die doppelte Köhlbrandbrücke
3. Minister Guttenberg als Abschreiber entlarvt?
“Nach einem Style-Guide von Prof. Klaus F. Lorenzen von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (Fachbereich Bibliothek und Information) heißt es für wissenschaftliche Arbeiten zur Erlangung des Doktorgrades: ‘Die Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen anderer bildet die Voraussetzung, mit der eigenen Arbeit einen sinnvollen Beitrag zum Erkenntnisfortschritt leisten zu können. Die Auswertung fremden Wissens ist also nicht nur fruchtbar, sondern sogar notwendig, um Irrtümer und Doppelarbeit zu vermeiden und noch offene Fragestellungen zu erkennen. Allerdings gehört es zu den wesentlichen Grundprinzipien der Wissenschaftlichkeit, alle benutzten Quellen zu belegen – ihre Herkunft anzugeben – , damit sie in ihrem primären Kontext eingesehen und überprüft werden können.’
Die ‘Süddeutsche Zeitung’ hatte berichtet, Guttenbergs Dissertation von 2006 enthalte an mehreren Stellen fremde Texte, die nicht als solche ausgewiesen seien. Dabei handele es sich unter anderem um die wortgleiche Wiedergabe einiger Passagen eines Zeitungsartikels sowie einiger Sätze aus einem Vortrag. Die Texte seien nicht als Zitat in den 1000 Fußnoten oder der 50 Seiten langen Literaturliste der Dissertation aufgeführt.
Der Bremer Juraprofessor Andreas Fischer-Lescano war dem Fall bei einer Google-Recherche auf die Spur gekommen, heißt es in der ‘SZ’. Sollte er des Abschreibens überführt werden, droht Guttenberg die Aberkennung des Doktorgrades.”
Quelle: Hamburger Abendblatt - 16. Februar 2011 - Schummel-Vorwürfe kratzen am Image des Vorzeigeministers